Das Berufsgrundbildungsjahr vermittelt eine berufsfeldbezogene Grundbildung und erweitert die allgemeine Bildung.
Der Bildungsgang ist Grundlage für die Fachbildung in einem dem Berufsfeld zugeordneten Ausbildungsberuf. Der erfolgreiche Besuch des schulischen Berufsgrundbildungsjahres kann auf der Grundlage von Rechtsverordnungen zum Berufsbildungsgesetz als erstes Jahr der Berufsausbildung in bestimmten Ausbildungsberufen angerechnet werden. Das Abschlusszeugnis des erhält einen entsprechenden Vermerk.
In das vollzeitschulische Berufsgrundbildungsjahr können Jugendliche aufgenommen werden, die ihre gesetzliche Vollzeitschulpflicht (mindestens 9 Schuljahre) erfüllt haben, den Hauptschulabschluss nachweisen können, eine Berufsfeldentscheidung getroffen haben, noch kein Berufsgrundbildungsjahr in einem anderen Berufsfeld absolviert haben und das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Für die Ausbildung im Berufsfeld 03 b - Holztechnik - schließen die Bewerberinnen und Bewerber in der Regel mit einem Ausbildungsbetrieb einen Vorvertrag über die Fortsetzung der Ausbildung nach Beendigung des Berufsgrundbildungsjahres ab.
Die Anmeldung mit einer Kopie des letzten Schulzeugnisses erfolgt durch die Erziehungsberechtigten über die bisher besuchte Schule. Anmeldeformulare erhalten Sie dort oder im Sekretariat der Theodor-Litt-Schule Gießen.
Anmeldeschluss ist jeweils der 30. April.
Das Berufsgrundbildungsjahr wird in vollzeitschulischer Form in den Berufsfeldern
Metalltechnik, Elektrotechnik und Holztechnik durchgeführt.Die Ausbildung dauert ein Schuljahr. Der Unterricht gliedert sich in einen berufsbildenden Lernbereich (Theorie und Praxis) und einen allgemeinen Lernbereich.
Die Ausbildung schließt mit einer schriftliche, praktische (evt. auch mündliche) Prüfung ab.
Die im Rahmen des berufsbildenden Lernbereiches durchgeführten Betriebspraktika werden als Jahrespraktika organisiert. Während der gesamten Ausbildung werden die Schülerinnen und Schüler an einem Tag jeder Woche (i. d. R. Donnerstag) für das Betriebspraktikum freigestellt. Der Nachweis eines geeigneten Praktikumsplatz sollte zur Einschulung mitgebracht werden.